PS Vita is da!
Endlich dürfen Handheld-Fans mal wieder mit einer neuen Hardware hantieren: Die PS Vita ist heute offiziell in Europa erschienen, in zwei Versionen darf sie im Internet geordert oder beim örtlichen Elektronikmarkt mitgenommen werden. Die WiFi-only-Variante kostet 250 Euro und lässt sich über WLAN mit dem Internet verbinden, das 50 Euro teurere 3G/WiFi-Modell erlaubt die zusätzliche Nutzung einer SIM-Karte für Datentransfer via Mobilfunk und besitzt ein integriertes GPS.

Die PS Vita erinnert in ihrem Design an die Vorgängerin PSP, besitzt allerdings jede Menge hochmoderner Features, die das Gerät zur mobilen Allround-Hardware machen. Das brillante 5-Zoll-OLED-Display ist ein Touchscreen - Menüs und Spielfunktionen lassen sich also wie von iPhone & Co. gewohnt durch tippen und wischen steuern. Ein zusätzliches Touchpad befindet sich auf der Rückseite, was zusätzliche, gewitzte Spieloptionen erlaubt. Selbst "Augmented Reality"-Games sind für die PS Vita kein Problem: Zwei Kameras und Bewegungssensoren machen die Umwelt zur Spielekulisse.

Spiele gibt es bereits reichlich für die PS Vita (die Highlights werden wir auf www.egames.de in den nächsten Tagen vorstellen), die meisten von ihnen lassen sich auf Flash-Memory-Karten im Laden erstehen oder aus dem Playstation Store herunterladen. Hier gibt's auch Gratis-Apps (zum Beispiel für die Nutzung von Facebook, Twitter oder Skype), sowie ausgewählte PSP-, PSone- und kleinere PS Vita-Titel. Wer den Playstation Store sinnvoll nutzen will, braucht zwingend eine Speicherkarte, die leider ein proprietäres Format besitzt und gesalzen bepreist ist. 4, 8 oder 16 GB fassen die Karten - die größte kostet 50 Euro.
PS Vita-Trailer
Fazit zur PS Vita
Sonys neues Handheld besitzt ein schickes Design, reichlich sinnvolle Features für Hardcore-Gamer und ein paar nette Optionen für soziale Netzwerker. Auch die Ausstattung mit Spielen ist nicht zu beklagen - noch nie gab es zum Start einer neuen Konsole eine derart breite Auswahl an hervorragenden Titeln. Gewöhnungsbedürftig ist dagegen die Benutzerführung - wer von iOS-Geräten und AppStore verwöhnt ist, ärgert sich über allerlei Nutzerunfreundlichkeiten. Und auch die Preise sind gesalzen, vor allem die teuren Speicherkarten sind ein Ärgernis.
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