CRUSH3D
Wer klug zwischen 2D und 3D umschaltet, erreicht Teile des Levels, die zunächst unerreichbar scheinen.
Vor über vier Jahren erschien mit Crush eine gewitzte Geschicklichkeits-Knobelei für die PSP, richtig Notiz hatte damals allerdings kaum jemand von ihr genommen. Nun bringt der japanische Hersteller Sega eine Umsetzung für den 3DS. Die ist zwar im Gegensatz zum abgedrehten Vorbild optisch und akustisch eher uninspiriert, macht ihre Arbeit als herausforderndes Puzzle-Jump'n'Run aber hervorragend.

CRUSH3D steckt den Spieler in die Rolle des jungen Danny, der mit einem Morgenmantel bekleidet rund 50 vertrackte Hüpfspiel-Levels durchqueren muss. Allerdings geht der Level-Ausgang erst auf, wenn eine bestimmte Zahl Murmeln eingesammelt wurden. Und an die zu kommen, setzt nicht nur geschicktes Hüpfen voraus. Da sich die sonderbare Geschichte in Dannys Unterbewusstsein zuträgt, kann der Protagonist kraft seiner Gedanken seine Umwelt entscheidend verändern: Auf Knopfdruck wird das Level 'gecrushed' - die 3D-Szenerie wird zu einer 2D-Landschaft zusammengeschoben. Auf diese Weise erreicht Danny plötzlich Plattformen und Ebenen, die sich zuvor zu weit entfernt von seinem Standort befanden.

Das Prinzip von CRUSH3D klingt knifflig, und ist es auch, denn via Steuerkreuz kann der Blickwinkel verändert werden, aus dem der Spieler Danny sieht - entsprechend anders fällt der Levelaufbau aus, wenn die Szenerie gecrushed wird. Wer sich aber mit den ungewöhnlichen Möglichkeiten vertraut macht, die das innovative 3DS-Modul bietet, wird bald jede Menge Spaß mit der Lösung der vielen herausfordernden Levels haben.
CRUSH3D-Trailer
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